Ausstellung

Abe Kuipers - In pastell

06 Oktober 2007 bis 23 März 2008

Vom 6. Oktober 2007 bis 23. März 2008 präsentierte das Groninger Museum eine umfangreiche Auswahl aus der Reihe von Pastellzeichnungen, die der Groninger Künstler Abe Kuipers (1918) in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre schuf.

Die Pastelle zeigen Motive und Symbole, die auch häufig in seinen Gemälden vorkommen; assoziative Zeichen, die in vielen Fällen in unmittelbarer Beziehung zueinander dargestellt wurden. Die Lemniskate, Symbol für die Ausgewogenheit zwischen Geistigem und Stofflichem, verweist in Kuipers' Werk auch auf die sich unendlich wiederholende Dynamik. Motive wie die Kerze und der schräge Abgrund appellieren an Vergänglichkeit, Bedrohung und Untergang. Andere stets wiederkehrende Motive wie Schriftzeichen sind schwieriger zu deuten und scheinen vor allem den entfremdenden Charakter der Bilder unterstreichen zu sollen.

Die Pastellreihe kann als emotionales Spiel mit Bedeutungen verstanden werden, womit der Künstler tiefere innere Konflikte zwischen der rationalen Ergründung des Willens und der hiermit verbundenen Unmöglichkeit sowie, daraus hervorgehend, zwischen Verlust des Glanzes und Ergebenheit, Unbehagen und Trost aufdeckt.

Die Ausstellung wurde ermöglicht in Zusammenarbeit mit dem Centrum Beeldende Kunst und Stichting Beeldlijn, die einen Film über den Künstler produzierte.