Große Ausstellung zur Romantik im Norde

22. Februar 2017

Im Dezember 2017 präsentiert das Groninger Museum Die Romantik im Norden. Von Friedrich bis Turner, die erste internationale Übersicht zur Landschaftsmalerei der Romantik in Nordeuropa. Mit dieser großen Ausstellung setzt das Groninger Museum seine erfolgreiche Programmierung zur Kunst des 19. Jahrhunderts fort. Weitere Highlights im Groninger Museum sind 2017 die umfassende Designschau von Maarten Baas sowie Schätze aus der reichen Groninger Kulturgeschichte.

Die Romantik im Norden ist die erste grenzübergreifende Übersichtsschau zur nordeuropäischen Landschaftsmalerei. Zu sehen sind Werke aus den Niederlanden, Deutschland, Skandinavien und Großbritannien, von William Turner bis Caspar David Friedrich. Sie kreist um Themen wie Reisen, die Kraft der Natur und Landschaft als spiritueller Ort.

Hide & Seek, Maarten Baas: noch bis zum 24. September 2017
Das Groninger Museum präsentiert die erste große Einzelausstellung des niederländischen Designers Maarten Baas (Arnsberg 1978). Baas‘ Arbeiten erkunden das Grenzgebiet zwischen Kunst und Design und lassen sich als konzeptuell, humorvoll, rebellisch und theatralisch bezeichnen. Hide & Seek, Maarten Baas zeigt neben Serien wie Clay und Smoke, die Baas weltberühmt machten, auch aktuelle Arbeiten wie Tree Trunk Chair und Carapace sowie sein neuestes Werk May I have your attention please? Erstmals zu sehen ist das acht Videos umfassende Hide & Seek. 

Reich in Groningen. Land- und Stadtsitze 1600-1800: 27. Mai – 12. November 2017
Im 17. und 18. Jahrhundert lebten die betuchten Groninger Familien auf Landgütern, den sog. Borgen, und in Stadtpalästen. Der Großteil ist heute verschwunden, aber aus erhaltenen Abbildungen, Baufragmenten und Hausrat lässt sich ihr immenser Reichtum noch ableiten. Die  Rivalität unter den Besitzern zeigt sich in zahlreichen Gegenständen, die sie in jener Zeit von Künstlern, Silberschmieden, Möbelmachern, Schnitzern und Glasmalern anfertigen ließen. Die Ausstellung Reich in Groningen. Land- und Stadtsitze lässt die bedeutendsten Schätze aus Groningen in neuem Glanz erstrahlen. 

Ruud Venekamp. Berichte aus der Ferne: 21. April – 10. September 2017
Ruud Venekamp (Meppel 1957) ist ein bildender Künstler, der den prüfenden Zweifel des modernen Malers in sich trägt. Das Spanungsfeld zwischen Tradition und Innovation empfindet er als eine interessante Gegebenheit und zugleich als Problem. Die Ausstellung zeigt große abstrakte Gemälde mit pflanzenartigen Strukturen, inspiriert durch die Vegetation der indonesischen Inselwelt.

Gabriel Lester: 10. Juni – 27. Oktober 2017
Installationen, Performances und Film sind die Medien, die den Künstler, Regisseur und Schriftsteller Gabriel Lester (Amsterdam 1972) bekannt machten. Lester studierte sowohl bildende Kunst als auch Film. In seinen Arbeiten kommt dem erzählerischen Moment, Raum und Zeit oft eine wichtige Rolle zu. Der Zuschauer ist aufgefordert, sich aktiv auf ein Werk einzulassen. Oftmals setzt Lester dafür das Dekor, den Rahmen oder die Kulisse als Mittel ein oder er verwendet optische Täuschungen.

Die Welt zuhause. Schätze aus Ostasien: 17. Juni 2017 – 28. Januar 2018
Die Niederlande brachten Asien im 17. und 18. Jahrhundert buchstäblich nach Europa. Die Sommerausstellung Die Welt zuhause will dieses Phänomen veranschaulichen. Chinesisches und japanisches Porzellan, japanische Lackkunst und indischer Chintz (handbemalter Stoff) belegen, wie niederländische Interieure um asiatische Einflüsse bereichert wurden.

500 Jahre Reformation in Groningen: 23. September 2017 – 7. Januar 2018
Martin Luthers 95 Thesen mit ihrer Kritik an der römischen Kirche bildeten 1517 den Auftakt zur Reformation des christlichen Gottesdienstes. Eine Zeit der Religionskämpfe mit Unruhen, Krieg und Verfolgung brach an und mündete in die Spaltung der Kirche in verschiedene protestantische Glaubensgemeinschaften. 1594 wandte sich Groningen definitiv dem Calvinismus zu. 500 Jahre Reformation in Groningen zeigt Silbergerät, alte Bibeln und Bildnisse berühmter Prediger aus den Anfängen der protestantischen Kirchen.

Albarta ten Oever (Groningen, 1772-1854), eine Frau in der Kunst: 14. Oktober 2017 – 10. Mai 2018
Albarta ten Oever zählt zu den wenigen Groninger Künstlerinnen des 18. Jahrhunderts. Eine Frau in der Kunst zeigt über 20 ihrer Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen.

Jetzt im Groninger Museum
Der Publikumsmagnet Rodin – Genius at Work ist noch bis zum 30. April 2017 im Groninger Museum zu sehen. Die Ausstellung besuchten bislang gut 90.000 Gäste. Im Ploeg-Pavillon wird Die Sammlung gezeigt: Topstücke des Museums, unter anderem von Peter Paul Rubens, Vincent van Gogh und Alessandro Mendini. 

HINWEIS FÜR DIE REDAKTION
Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie bei der Abteilung Kommunikation, PR und Marketing:
Willemien Bouwers, wbouwers@groningermuseum.nl, +31 (0)50 3666 510.
Lisan Weidgraaf, lweidgraaf@groningermuseum.nl, +31 (0)50 3666 506.