Ost und West begegnen sich im Groninger Museum

8 juni 2017

Seit dem 17. Juni 2017 läuft im Groninger Museum die Ausstellung Die Welt zu Hause. Exquisite Objekte, darunter Delfter Fayencen, chinesisches Porzellan und japanische Lackkunst spiegeln den Reichtum an asiatischem Kunsthandwerk in niederländischen Haushalten, früher wie heute. 

Im 17. und 18. Jahrhundert zierten exotische Elementen aus Asien viele niederländische Einrichtungen. Die niederländische Ostindien-Kompanie VOC, aber auch Privatleute importierten aus Fernost chinesisches und japanisches Porzellan und japanische Lackkunst. Insbesondere Porzellan drang in alle Bevölkerungsschichten vor und auch arme Leute besaßen einen chinesischen Teller oder eine Teetasse. So erhielt asiatisches Porzellan einen festen Platz in der niederländischen Alltagskultur. 

Diese immense Beliebtheit führte rasch zu inländischen Nachahmungen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie asiatische und niederländische Manufakturen auf Nachfrage und Geschmack der Auftraggeber reagierten und miteinander wetteiferten. 

Die Sammlung der asiatischen Keramik des Groninger Museums gehört zu den vier größten Beständen in den Niederlanden. Die Welt zu Hause, Schätze aus Asien und Delft ist ganzjährig zu sehen. 

Hinweis für die Redaktion:
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abteilung Kommunikation, PR und Marketing:
Willemien Bouwers wbouwers@groningermuseum.nl +31 (0)50 3666510
Karina Smrkovsky ksmrkovsky@groningermuseum.nl +31 (0)50 3666512

  • Koffiekan met chinoiserie decor, 1689-1721, bruikleen D. W. F. Langelaan, Groninger Museum