Das überschwemmte Land ist fruchtbar

Land der Entdeckungen

21. September 2013 bis 9. Februar 2014

Die Ausstellung Das überschwemmte Land ist fruchtbar präsentiert die materielle Kultur der Menschheit anhand einzigartiger Gegenstände von der Steinzeit bis heute. Nach langer Zeit nehmen die Ausstellungsstücke wieder eine zentrale Stelle im Groninger Museum ein. Spektakuläre Schätze aus Gold und Silber, Töpferwaren, Waffen aus der Zeit des Bonifatius, ungewöhnlich gut erhaltene Holzartefakte und Textilien, die über tausend Jahre alt sind, zeigen den Reichtum der Wattregion. Besonders ins Auge fallen die Ausstellungsstücke aus Holz und Knochen, deren Runeninschriften heute die ältesten erhaltenen Texte der Niederlande darstellen. Der längste Text ist auf dem Runenstab von Westeremden zu finden.
Die grenzüberschreitende Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Reise in die archäologische Vergangenheit, als man vor über 12.000 Jahren noch zu Fuß vom Hondsrug zur Doggersbank laufen konnte, die heute mitten in der Nordsee liegt.

Die niederländischen Provinzen Groningen, Friesland und Drenthe weisen in archäologischer Hinsicht viele Gemeinsamkeiten mit den Regionen Ostfriesland und Emsland in Deutschland auf. Da die Möglichkeiten und Einschränkungen der Landschaft ebenfalls sehr ähnlich sind, kam es schließlich zu einer Zusammenarbeit im Rahmen des Großprojekts Land der Entdeckungen.

Weitere Ausstellungen zu diesem Thema finden im Fries Museum und im Drents Museum statt. Eröffnet wurde die Ausstellungsreihe im Ostfriesischen Landesmuseum Emden. Die Ausstellungen sind Teil des internationalen Projekts „2013 – Land der Entdeckungen“.

Zusammenstellung

Die Ausstellung wurde vom Konservator für Archäologie, Geschichte und alte Kunst/altes Kunsthandwerk aus der Region, Egge Knol, zusammengestellt.

Mit Dank an
Subventionsgeber: Stadt Groningen, Provinz Groningen
Medienpartner: Dagblad van het Noorden, Marketing Groningen.
Förderer: de BankGiro Loterij
Im Rahmen des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederland wird das Vorhaben mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Nds. Ministeriums für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr und der Provinzen Groningen, Drenthe und Friesland kofinanziert. „2013 – Land der Entdeckungen“ wird zudem durch das Programmmanagement INTERREG bei der Ems Dollart Region (EDR) begleitet.
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Anmerkung für die Redaktion:

Für weitere Informationen können Sie gerne mit der Presseabteilung des Groninger Museums Kontakt aufnehmen:
Willemien Bouwers                   
wbouwers@groningermuseum.nl           
Telefon: +31 (0)50-3666 555