Ausstellung

Das Geheimnis von Dresden – Von Rembrandt bis Canaletto

13 Dezember 2014 bis 25 Mai 2015

Eines der bestgehütetsten Geheimnisse der europäischen Kunst sind die Sammlungen in Dresden. Die Kunstsammlungen, die die Kurfürsten von Sachsen hier im achtzehnten Jahrhundert zusammentrugen, gehören zu den schönsten und berühmtesten in Europa. Das Geheimnis von Dresden – Von Rembrandt bis Canaletto präsentiert eine Auswahl aus der beeindruckenden Gemäldesammlung, die derzeit das Kernstück der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden bildet. Es werden Meisterwerke wie Rembrandts Ganymed in den Fängen des Adlers  (1635) gezeigt, aber auch Gemälde von Meistern, deren Ruhm heute (nahezu) verblasst ist. Gemeinsam erzählen sie von der Blüte des sächsischen Fürstenhofs im achtzehnten Jahrhundert.

Eine Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Groninger Museum.

  • Pietro Antonio Graf Rotari, Man met bontmuts en de rechter wijsvinger geheven, 1755, olieverf op doek, 35 x 43,5 cm, Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister
  • Titiaan (Tiziano Vecellio), Portret van een dame in het wit, olieverf op doek, 102 x 86 cm, Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister
  • Bernardo Bellotto, Dresden vanaf de rechter oever van de Elbe, tegenover de Augustusbrug, 1747, olieverf op doek, 132 x 236 cm, Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister

Sachsen war bereits einer der wohlhabendsten deutschen Staaten, als der sächsische Kurfürst, August der Starke, im Jahre 1697 auch zum König von Polen gekrönt wurde. Er unterstrich seine neue Stellung unter den europäischen Fürsten, indem er ambitionierte Bauten in Auftrag gab und eine imposante Kunstsammlung anlegte, die sich mit den größten königlichen Sammlungen seiner Zeit messen konnte. Nach seinem Tod setzte sein Sohn August III. die Erweiterung der Sammlung bis weit ins achtzehnte Jahrhundert fort. Der kulturelle Reichtum Dresdens erlebte eine solche Blütezeit, dass es den Beinamen „Elbflorenz“ erhielt. Die Gemäldesammlung wurde nach und nach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, sodass eines der ersten öffentlichen Museen weltweit entstand. Goethe, der die Gemäldegalerie oft besuchte, sah in ihr ein wahres Heiligtum der Kunst.

Ein Teil der Sammlung der Gemäldegalerie Alte Meister steht aufgrund von Umbauarbeiten für diese Ausstellung zur Verfügung. „Das Geheimnis von Dresden“ thematisiert in mehreren Abschnitten die bedeutende Rolle der Kunst im Sachsen des achtzehnten Jahrhunderts. Zu sehen sein werden unter anderem Gemälde mit mythologischen Motiven von Rembrandt und Carracci, Porträtmalereien von Tizian und Velázquez, Canalettos Stadtansichten von Venedig sowie Landschaftsbilder von Philips Wouwerman und Claude Lorrain.

Die Ausstellung wird in Groningen, München und Wien gezeigt.
Es erscheinen ein ausführlicher Katalog auf Deutsch und eine kürzere niederländische Fassung.