Das Geheimnis von Dresden – Von Rembrandt bis Canaletto

5 Oktober

13. Dezember 2014 bis 25. Mai 2015

Die Kunstsammlungen, die von den Kurfürsten von Sachsen und Königen von Polen im achtzehnten Jahrhundert zusammengetragen wurden, gehören heute zu den schönsten und berühmtesten in Europa. In den Niederlanden sind Dresden und seine Kunstschätze jedoch beim breiten Publikum noch weitgehend unbekannt. Daher freuen wir uns über die einmalige Gelegenheit, 99 Gemälde aus der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erstmals im Museum Groningen praesentieren zu koennen. Aber auch dem interessierten Publikum aus Deutschland können wir mit dieser Ausstellung ein besonderes Highlight bieten. Kenner der Dresdner Gemäldegalerie werden die Bilder neu erleben können.

Das Geheimnis von Dresden – Von Rembrandt bis Canaletto“ präsentiert eine Auswahl aus der beeindruckenden Gemäldesammlung. Es werden Meisterwerke wie Rembrandts „Ganymed in den Fängen des Adlers“ (1635) gezeigt, aber auch Gemälde von Künstlern, deren Ruhm heute verblasst ist. Gemeinsam erzählen sie von der Blüte des sächsisch-polnischen Königshofs im 18. Jahrhundert und von ihrer großen Wirkung auf das Geistesleben bis heute.

Sachsen war bereits eines der wohlhabendsten deutschen Herrschaftsgebiete, als der sächsische Kurfürst, Friedrich August I. , im Jahre 1697 zum König von Polen gekrönt wurde. Er führte fortan den Namen August II. Seine neue Stellung unter den europäischen Fürsten unterstrich er durch ambitionierte Bauprojekte und eine imposante Kunstsammlung, die sich mit den wichtigsten königlichen Sammlungen seiner Zeit messen konnte. Nach seinem Tod setzte sein Sohn August III. die Erweiterung der Sammlung bis weit in das achtzehnte Jahrhundert fort. Dresden erlebte eine solche kulurelle Blüte, dass es den Beinamen „Elbflorenz“ erhielt. Die Gemäldesammlung war bereits in dieser Zeit einem größeren Besucherkreis zugänglich, sodass es weltweit zu den ersten öffentlichen Museen zählt. Johann Wolfgang von Goethe, der die Gemäldegalerie oft besuchte, sah in ihr ein wahres Heiligtum der Kunst.

Aufgrund von Sanierungsarbeiten des Dresdner Galeriegebäudes stehen für die Ausstellung im Groninger Museum ein wichtiger Teil der Sammlung der Gemäldegalerie Alte Meister zur Verfügung. „Das Geheimnis von Dresden“ thematisiert in mehreren Abschnitten die bedeutende Rolle der Kunst im Sachsen des 18. Jahrhunderts. Zu sehen sein werden unter anderem Historiengemälde von Rembrandt bis Ribera, Porträtmalerei von Tizian bis Velázquez, Canalettos Stadtansichten von Venedig sowie Landschaftsbilder von Claude Lorrain bis Philips Wouwerman.

Nach Groningen wird die Ausstellung in Wien gezeigt. Es erscheinen ein ausführlicher Katalog auf Deutsch und eine niederländische Kurzfassung.

Eine Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Groninger Museum

Hinweis für die Redaktion
Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Abteilung für Kommunikation/PR/Marketing:
Willemien Bouwers    wbouwers@groningermuseum.nl    +31-(0)50-3666510


  • Pietro Antonio Graf Rotari Man met bontmuts en de rechter wijsvinger geheven 1755 Olieverf op doek 35 x 43,5 cm © Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut
  • Bernardo Bellotto Dresden vanaf de rechter oever van de Elbe, tegenover de Augustusbrug 1747 olieverf op doek 132 x 236 cm © Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut
  • Titiaan (Tiziano Vecellio) Portret van een dame in het wit olieverf op doek 102 x 86 cm © Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut