Ausstellung

Das unbekannte Russland

Orientalistische Malerei 1850-1920

19 Dezember 2010 biß 08 Mai 2011

Van 19. Dezember 2010 bis 8. Mai 2011 im Groninger Museum: die Ausstellung "Das unbekannte Russland. Orientalistische Malerei 1850-1920".

Das unbekannte Russland erzählt die Geschichte der (kunst)historischen Verbundenheit Russlands mit seinen Nachbarn im Süden: Usbekistan, Georgien, Armenien und die Krim. Eine Verbundenheit, die gekennzeichnet war durch ihre Faszination für orientalistische Traditionen. Der Begriff Orientalismus wird bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts verwendet. Er bezeichnet ein Genre in der Malerei worin Themen des Nahen Ostens und Nordafrikas im Mittelpunkt stehen. Die Ausstellung befasst sich mit vielen dieser Themen, u.a. Allegorien, Reiseimpressionen, Kriegsberichterstattung sowie das Alltagsleben im russischen Orient und der Biblische Nahe Osten. Die Ausstellung präsentiert über einhundert Werke von u.a. Wassili Werestschagin, Martiros Sarjan, Wassili Polenow, Niko Pirosmanaschwili, Alexander Volkow, A. Nikolajew, Pawel Kusnezow und Evgeny Lanseray. Das Groninger Museum hat der Russischen Kunst in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Ausstellungen gewidmet: Im Jahr 2001 lief im Museum die sehr erfolgreiche Ausstellung "Ilja Repin. Das Geheimnis von Russland", gefolgt von "Russische Landschaften" (2003), "Im Dienst von Diaghilew" (2004) und "Russische Märchen, Volkserzählungen und Legenden" (2007).