Geschichte des Museumsgebäudes

  • Foto: Ralph Richter © Groninger Museum

Im Jahr 1987 schenkte die N.V. Nederlandse Gasunie der Stadt Groningen 25 Millionen Gulden. Hiermit war der Weg frei für den Bau eines komplett neuen Gebäudes für das Groninger Museum. Das alte Gebäude am Praediniussingel wurde den heutigen musealen Anforderungen nicht mehr gerecht. 1994 wurde das neue Groninger Museum eröffnet.
Bereits ziemlich schnell hatte sich der damalige Museumsdirektor Frans Haks für den italienischen Architekten Alessandro Mendini entschieden, den er als Tausendsassa betrachtete. Haks präsentierte eine Übersichtsausstellung von Mendinis Werk, womit er alle von dessen künstlerischem Können und Vielseitigkeit überzeugen konnte. Gemeinsam besuchten sie viele Museen im In- und Ausland, woraufhin sie den Anforderungskatalog noch umfassender gestalteten. Die Zusammenarbeit verlief dermaßen gut, dass die beiden fast wie künstlerische Zwillinge erschienen.

Museum als Kunstwerk
Das Groninger Museum hat nach der Revitalisierung seine ursprüngliche Frische wiedererlangt und obendrein drei prächtige und funktionelle Räume hinzugewonnen. Mit neuen Farben und verbesserten Fußböden ist das Gebäude bestens gerüstet für die neuen Besucherströme der kommenden Jahre. Ein Besuch des Groninger Museums ist der Besuch eines besonderen Kunstwerks.