Ausstellung

Pur oder bizarr

Formen in der asiatischen Keramik

04 April 2009 bis 11 April 2010

Herausragend in dieser Ausstellung sind die Formen der chinesischen und japanischen Keramik aus dem 10. Bis 19. Jahrhundert.

Das Formenrepertoire der chinesischen Keramik für den inländischen Markt ist sehr begrenzt. Das Repertoire beschränkt sich auf Krug, Schale, Kanne, Schüssel und Vase. Er scheint, als wären chinesische Töpfer nicht daran interessiert gewesen, sich neue oder ungewöhnliche Formen mit einer bestimmten Funktion auszudenken. Sie variierten allerdings schier grenzenlos mit nur wenigen Grundformen, wobei sie nach Perfektion strebten: die sogenannten puren Formen.

Als die chinesischen Töpfer damit begannen, für ausländische Kunden und Märkte zu arbeiten, wuchs die Nachfrage nach speziell entworfenen Gegenständen mit einer deutlich erkennbaren Funktion. Eine fast endlose Varietät an zuweilen kapriziösen und bizarren Formen wurde entwickelt.