Ausstellung

Ruud van Empel

Fotoarbeiten 1995-2010

10 September 2011 biß 27 November 2011

Vom 10. September bis 27. November 2011 ist im Groninger Museum die Ausstellung Ruud van Empel. Fotowerken 1995-2010 zu sehen. Ruud van Empel (1958) gehört gegenwärtig zu den außergewöhnlichsten Fotokünstlern, national und international. Aus mehreren hundert Fragmenten von digitalen Fotos stellt er neue in ihrer Detaillierung sehr lebensecht und naturgetreu erscheinende Bilder zusammen, die aber eine Welt zeigen, die nie wirklich existiert hat. Die Ausstellung ist Van Empels erste große museale Werkschau.

Im digitalen Umgang mit Fotografie hat Van Empel eine einzigartige Arbeitsweise entwickelt. Die von ihm zusammengestellten Bilder zeigen paradiesische Welten, die es in dieser Form nie gegeben hat. Diese Welt wird vor allem von Kindern und verträumten Jugendlichen bevölkert. Sie repräsentieren die Unschuld, eines der wichtigsten Themen von Van Empel. Unschuld ist aber immer verwundbar und die Sehnsucht nach dem Paradies eine nur allzu menschliche Illusion, die früher oder später zerstört wird.

  • 'World', Ruud van Empel, 2006

Ein Fest für die Augen
Bei all ihrer großen Schönheit sind diese Werke alles andere als eindeutig, irgendetwas stimmt nicht: was ist hier noch echt und was nicht, und ist alles wirklich so lieblich, wie es auf den ersten Blick erscheint? Hiermit verleiht Van Empel seinen Bildern - neben der enormen Farbenpracht und dem Reichtum an Details, die sein Werk zu einem Fest für die Augen machen - eine faszinierende Tiefe.

Vortrag
Am Mittwoch, den 12. Oktober 2011, hält Ruud van Empel einen Vortrag über sein Werk. Er wird u.a. über seine Inspirationsquellen berichten und die zur Entstehung seines Werkes angewandten Techniken erläutern. Interessenten können sich über die Website des Groninger Museums zum Vortrag anmelden.

Katalog
Zur Ausstellung erscheint der Begleitkatalog Ruud van Empel. Photoworks 1995-2010. Verlag: PhotoWorks International BV. Das Buch ist erhältlich für € 42,50.

Zusammenstellung der Ausstellung
Diese Ausstellung wurde von Ruud Schenk, Konservator für moderne Kunst, zusammengestellt.