Wiedereröffnung Groninger Museum nach Revitalisierung

Am Sonntag, den 19. Dezember 2011 wird das Groninger Museum nach umfassenden, über 8 Monate dauernden Revitalisierungsarbeiten wiedereröffnet. Das gesamte Gebäude hat seinen Glanz zurückgewonnen und wurde in seinen Farben wiederhergestellt. Die Räume wurden von denTopdesignern Maarten Baas, Studio Job und Jaime Hayon neu gestaltet. Sie entwarfen jeweils das Mendini Restaurant, die Job Lounge und das hypermoderne digitale Informationszentrum. Die Revitalisierung hat fast 6 Millionen Euro gekostet.

Interieur
Das Groninger Museum gehört zu den Spitzenmuseen der Niederlande und Westeuropas. Um sich auf dieser Position behaupten zu können, sind Innovationen und Verbesserungen nötig. Studio Job entwarf den spektakulären Empfangsraum, Job Lounge, inspiriert von Privatclubs mit rauchenden, Zylinder tragenden Herren. Das Info Center, das neue Informationszentrum, wurde von dem jungen spanischen Designer Jaime Hayon entworfen. Auf der ganzen Welt wurde sein Werk in den angesehensten Kunst- und Designpublikationen behandelt. Das Mendini Restaurant im Groninger Museum wurde von Maarten Baas eingerichtet. Er ließ sich hierzu von seiner bereits bestehenden ClayKollektion leiten. Die Clay-Möbel bestehen aus Metallskeletten mit synthetischem Ton. Speziell für das Mendini Restaurant entwarf Maarten Baas einige neue Modelle. Alle Exemplare wurden in Handarbeit hergestellt.

Exterieur
Auch am Exterieur des Museums wurden im Zuge der Revitalisierung Instandhaltungsarbeiten vorgenommen. Alessandro Mendini schuf für die Platten der Außenfassade des Mendini-Pavillons einen neuen Entwurf. Die dauerhaften Keramikfliesen wurden von Koninklijke Tichelaar in Makkum produziert. Das Gebäude hat hierdurch eine frische und neue Ausstrahlung bekommen.

GMcollector
Eine Neuheit ist der Groninger Museum Collector, ein System, mit dem der Besucher über einen Schlüsselanhänger selbst Informationen über die Kunstwerke sammeln kann. Dieses interaktive Produkt wurde von IJsfontein (Amsterdam) entworfen. Der GMcollector wurde speziell für die neue Ausstellung Das unbekannte Russland. Orientalistische Malerei 1850-1920 entwickelt.

Kunstwerk

Das Gebäude des Groninger Museums ist nicht nur eine Hülle für Kunst, es ist vielmehr ein selbstständiges Kunstwerk. Es hat die Funktion eines Wahrzeichens und ist für Groningen daher vergleichbar bedeutend wie der Eiffelturm für Paris oder der Dom für Utrecht. Das Museumsgebäude, ein monumentales Beispiel postmoderner Architektur, ist der kostbarste und bekannteste Bestandteil der Kunstsammlung des Groninger Museums.


Subventionierer
Stadt Groningen, Provinz Groningen, Samenwerkingsverband Noord-Nederland

Hauptbauunternehmen
Bouwgroep Dijkstra Draisma.




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Notiz für die Redaktion
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Willemien Bouwers oder Josee Selbach, Telefon +31-(0)50-3666555. E-Mail: wbouwers@groningermuseum.nl oder jselbach@groningermuseum.nl