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Überblick
Ausstellung

Drucker in Kriegszeit - H.N. Werkman und De Blauwe Schuit

Ballade für einen gefangenen Dichter (1943), H. N. Werkman, Groninger Museum
Ballade für einen gefangenen Dichter (1943), H. N. Werkman, Groninger Museum
Aktuell bis Sonntag 4. Oktober 2020

Das Groninger Museum ist geschlossen. Ab dem 1. Juni ist das Museum wieder geöffnet. Wir freuen uns Sie.

Vaterlandsliebe, Standhaftigkeit und vor allem die Hoffnung auf eine bessere Zukunft; oft vorkommende Themen in den Drucken von H.N. Werkman für de Blauwe Schuit, Ende 1940 gegründet. Auf der Grundlage von Gebete, Psalme ,Texte aus dem jüdischen und jiddischen Kulturkreis und moderne Poesie, das Unternehmen reagiert auf die Besetzung.

De Blauwe Schuit ist gegründet von Drucker Hendrik Nicolaas Werkman (1882-1945), der Pfarrer August Henkels, der Chemiker Ate Zuithoff und die Gymnasiallehrerin Adri Buning. Hendrik Werkman zeichnet für die Typografie und die farbenfrohen, teils überschwänglichen Illustrationen verantwortlich. Für ihn und die anderen „Schiffer“ der Blauwe Schuit ist dies eine Form des persönlichen Widerstands in düsteren Zeiten.