Diese Website verwendet Cookies zur Optimierung der Benutzererfahrung. Lesen Sie unsere Cookie-Erklärung

Zum Hauptinhalt
Überblick
Ausstellung

Teun Hocks

Eine kleine Präsentation in seiner Erinnerung

Ohne Titel, Teun Hocks (1995)
Ohne Titel, Teun Hocks (1995)
Aktuell bis Sonntag 30. Oktober 2022
Ohne Titel, Teun Hocks (1990)
Ohne Titel, Teun Hocks (1990)

Eine kleine Präsentation in seiner Erinnerung

Im vergangenen Februar starb Teun Hocks im Alter von 74 Jahren in seinem Wohnort Rotterdam. Hocks war ein Pionier der inszenierten Fotografie, eine Strömung, die 1986 in der Ausstellung Fotografia Buffa im Groninger Museum erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt wurde. 1999 zeigte er in diesem Museum ebenfalls eine Einzelausstellung.

Ein sich abmühender Antiheld, so lässt sich die Figur bezeichnen, die Hocks in seinen Fotografien immer wieder darstellte. Allein auf der Welt, tragikomisch, melancholisch, auf der Schwelle zu Surrealismus und Slapstick. Hocks übernahm nicht nur die Hauptrolle in seinen Fotos, er entwarf und malte auch die Kulissen eigenhändig und fotografierte sich darin mit einem Selbstauslöser. Anschließend kolorierte er die großformatigen Abzüge in weichen SchwarzWeiß-Tönen behutsam mit verdünnter Ölfarbe.

„Wenn Leute die Situation erkennen, versuche ich, sie über Dinge, die eigentlich ein wenig schmerzhaft sind, zum Lächeln zu bewegen. Ich hoffe, dass von meinen Bildern eine tröstende Wirkung ausgeht. Trost fängt im Übrigen bei einem selbst an: Meine Fotos helfen mir, meine eigene Niedergeschlagenheit über das Schicksal der Menschheit zu relativieren.“